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In einem alten Backofen, der vom Vorhaus des Bauernhauses Frühwirth in Stainz bei Straden aus beheizt wird, wird auch das Bauernbrot eingeschossen und für den Hausgebrauch gebacken. Der in einer Holzmulter mit den Händen geknetete Brotteig wird mit einem Dampfl, das zum Aufgehen des Teiges benötigt wird, zubereitet. Im Backofen finden acht Brotlaibe Platz. Dieser Backofen wird mit großen Holzscheiten aufgeheizt und nach dem Niederbrennen dieser Scheite zieht die Bäuerin die restliche Asche mit einer Ofenkrucke aus dem Backofen. Damit der Ofenboden ohne Aschenreste ist, wischt Hermine Frühwirth mit einem nassen "Fetzen", den so genannten Ofenwisch, nach. Jetzt können die    
Nach altem Rezept Brot backen Hermine, Franz und Franz jun. Frühwirth
In den Loazkörberln liegt der Brotteig zum Aufgehen bereit.
Hermine, Franz und Ernst Frühwirth beim Brotbacken.
Die restliche Asche wird mit der Ofenkrucke entfernt.
Die Teiglaibe werden mit der Ofenschüssel in den Backofen eingeschossen.
Im Ofenloch wird der Palmbesen vom Vorjahr verheizt.
in den aus Stroh geflochtenen Loazkörberln aufgegangenen Teiglaibe, nachdem sie die erforderliche Größe erreicht haben und das Mehl “ganstert” hat, auf die hölzerne Ofenschüssel gestürzt und mit dieser in den Backofen eingeschossen werden. Nach mehrstündiger Backzeit im heißen Ofenloch, sind die Brotlaibe knusprig gebacken. Beim Brotbacken zur Osterzeit wird der geweihte Palmbuschen vom Vorjahr, bevor das Brot in das Ofenloch eingeschossen wird, im Ofenloch verbrannt. Der alte Palmbuschen könnte auch beim Kochen des Osterfleisches verbrannt werden. Zur Osterzeit wird in diesem Backofen auch das weiße Osterbrot gebacken.